Ternitz/Wien, 21. Jänner 2026. Die im Leitindex ATX der Wiener Börse notierte SBO AG veröffentlichte heute die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Das von Überangebot am Ölmarkt, geopolitischen Unsicherheiten, einem sich laufend verändernden Zollumfeld und einem niedrigen Ölpreis geprägte Marktumfeld führte im Jahresverlauf zu reduzierten Investitionen der Kunden und damit rückläufiger Nachfrage.

 

Vor diesem Hintergrund erwirtschaftete SBO einen Umsatz von MEUR 455 (2024: MEUR 560,4). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte MEUR 71 bei einer EBITDA-Marge von 16% (2024: MEUR 101,9; 18,2%). Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf MEUR 38 mit einer EBIT-Marge von 8,4% (2024: MEUR 70,1; 12,5%). Das Ergebnis vor Steuern lag bei MEUR 32 (2024: MEUR 63,6). Die Finanzlage blieb solide und spiegelte sich im hohen Niveau der liquiden Mittel wider, die sich zum Jahresende auf MEUR 281 beliefen (2024: MEUR 314,7). Auf dieser Basis investierte SBO kontinuierlich in die Umsetzung ihrer Strategie.

 

Der Auftragseingang lag im Gesamtjahr bei MEUR 406 (2024: MEUR 483,7), davon MEUR 99 im vierten Quartal, das somit um rund 10% über dem Jahrestiefpunkt des dritten Quartals 2025 lag.

Im herausfordernden Marktumfeld 2025 haben wir unsere Kompetenz im Zyklusmanagement bewiesen. Unsere Maßnahmen waren klar auf Effizienz und Kostendisziplin ausgerichtet. Damit konnten wir selbst in diesem schwierigen Umfeld eine EBITDA-Marge von 16% erzielen. Parallel dazu haben wir unsere langfristig ausgerichteten strategischen Initiativen konsequent umgesetzt. In allen vier strategischen Eckpfeilern – Diversifizierung, Marktexpansion, Technologieführerschaft und operative Exzellenz – sind konkrete Fortschritte sichtbar. Damit stärken wir unsere Positionierung und schaffen eine stabile Basis für nachhaltiges Wachstum über Marktzyklen hinweg.

Hinweis: Alle Zahlen für 2025 sind vorläufig und gerundet. Die Ergebnisse 2025 werden im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz am 19. März 2026 vorgestellt.